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07 & 08 Juli 2018
14. Dezember 2017

Die hölzerne Burg der Abenteuer wächst

Die Stadt will die Spielerlebniswelt am Fuß der Wasserburg in Gebhardshagen spätestens April 2018 eröffnen.

Burg wächst
In die neue Abenteuer-Festung am Fuß der Wasserburg gelangen die Kinder über eine Rutsche.

 

Noch im Sommer wucherte Unkraut, wo sich bereits im September Kinder in einer üppigen mittelalterlichen Erlebniswelt austoben sollten. Doch das mit großen Erwartungen verbundene Spieleparadies ließ aufgrund von Lieferverzögerungen auf sich warten. Bis jetzt: Allmählich wächst die Holzfestung unterhalb der historischen Gemäuer der Wasserburg. Allmählich lässt sich erahnen, dass der vom Ortsrat West seit langem geforderte Freizeitspaß zu einem ähnlich bedeutsamen Anziehungspunkt entwickeln dürfte wie der Piratenspielplatz am Salzgittersee. Der zuständige Städtische Regiebetrieb (SRB) geht davon aus, dass der Mammut-Spielplatz im März/April nächsten Jahres eröffnet werden kann.

Die Wachtürme recken sich bereits drohend gen Himmel, die Palisadenzäune stehen, von Kutsche, Geschicklichkeitsgerüsten und fantasiereicher Festungs-Deko ist auch schon viel zu erahnen. Noch zwei Wochen, schätzt der SRB, und die Holzarbeiten werden weitestgehend abgeschlossen sein. Die große Rutsche werde aufgrund von erneuten Lieferschwierigkeiten erst Ende Januar geliefert.

Im Frühjahr geht es weiter. Dann lässt der SRB in Teilen des üppigen Grundstücks Rasen anäsen und Fallschutzplatten einbauen. In Innere der Holzburg soll ein Weg führen und die Wiese in der Umgebung kreativ durchs Erdreich modelliert werden. Auf dem größten Teil der Fläche wird Sand angefüllt. Von der Spielerlebniswelt bis zum Bolzplatz wird ein Weg angelegt. Die fast achtmonatige Verspätung der Fertigstellung begründet der SRB mit „teilweise schlechter Witterung und produktionsbedingten Verzögerungen“.

Die Freude bei der Eröffnung wird dennoch ungeteilt hoch sein. So hatte Ratsvorsitzender Bernd Grabb schon beim Beschluss für den Abenteuerspielplatz im Februar von einem „guten Tag für die Kinder in Salzgitter“ gesprochen. Doch auch der Förderverein der Wasserburg verbindet mit dem Projekt eine Aufwertung der historischen Wasserburg – und hofft auf attraktive Belebung der zum Teil maroden Gebäude.

 

 

 

Bericht: Salzgitter Zeitung, Michael Kothe
Foto: Bernward Comes