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26 / 27 Juni 2021
16. Dezember 2013

Ein Kämpfer für die Wasserburg

Die Wasserburg Gebhardshagen wird nicht selten in Zusammenhang mit seinem Namen genannt.

Karl-Heinz Bremer gehört zu jenen, die mit ihrem Engagement aus der verfallenden Burg ein Schmuckstück gemacht haben. Dafür und für viele andere ehrenamtliche Tätigkeiten wurde Bremer am Samstag mit der Verdienstmedaille der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet.

Einen passenderen Ort für die Zeremonie hätte Bremer sich nicht aussuchen können. Sie fand im Herrenhaus, in einem der gerade fertig renovierten Räume der Burg statt. Überreicht wurde die Medaille von Oberbürgermeister Frank Klingebiel, der deutlich machte, dass es sich bei dieser Auszeichnung um die höchste Ehrung handelt, die die Bundesrepublik für Verdienste um das Gemeinwohl ausspricht. Klingebiel würdigte die Arbeit, die Bremer mit dem Förderverein für die Burg geleistet hat. „Acht Projekte sind es inzwischen.“ Mehr als 20 Jahre hat sich Bremer zudem in der Kommunalpolitik engagiert, er war Schriftführer und Vorsitzender der SPD-Ortsratsfraktion und von 2001 bis 2011 Ortsbürgermeister. Unter anderen habe er sich für den Erhalt des Waldschwimmbades eingesetzt, sei Mitglied in der Freiwilligen Feuerwehr, der Lebenshilfe Salzgitter und in der IG Metall zählte Klingebiel auf. Es sei aber vor allem immer wieder die Wasserburg, an der Bremers Herz hänge. „Oft verzichtete er sogar auf Urlaub. Wir sind froh, dass Sie, Karl-Heinz Bremer, in unserer Stadt wohnen.“

In Zukunft möchte der 73-jährige Bremer kürzertreten. Um dies deutlich zu machen, hat er für sich und seinen Vereinskollegen Lotar Magalowski eine Rentnerbank organisiert, die ihren Platz im Herrenhaus gefunden hat.

 

Foto: Elke Kräwer, Bericht: Salzgitter Zeitung