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26 / 27 Juni 2021
19. März 2013

Wasserburg – Konzept droht das Aus

Ende Juni dürfte sich die Zukunft der Wasserburg in Gebhardshagen entscheiden. Dann läuft die letzte Frist aus, die die Stadt der PCS Procon GmbH als Projektentwickler gibt, um Nachweise und Gutachten vorzulegen, die die Realisierbarkeit ihres Nutzungskonzeptes belegen. Geschäftsführer Herbert Köhler schlägt derzeit vor allem die profitable Nutzung des Schafstalls durch einen Vollversorger vor.

Auf SZ-Anfrage bestätigt Oberbürgermeister Frank Klingebiel gestern, dass die Stadt die Verhandlungen mit der PCS Procon beenden wird, sollte die Frist ergebnislos verstreichen.

Wie zu hören war, stößt bei der Verwaltung vor allem sauer auf, dass es noch keine verbindlichen Zusagen von Investoren gibt, die die Finanzierung sichern von nötigem Umbau und Nutzung der gesamten historischen Burganlage. Für Baudezernent Michael Tacke ist daher klar: „Das deckt sich nicht mit dem Vergabebeschluss des Rates von Ende April 2010.“

Was bereits vorliegt, ist ein Einzelhandelsgutachten für Gebhardshagen, dass die Wirtschafts- und Investitionsförderung (Wis) in Auftrag gegeben hat. Wie zu erfahren war, wird darin ein Versorgungszentrum innerhalb der Burganlage befürwortet. Andere Standorte im Ort seien ohnehin langfristig gefährdet, hieß es.

 

Bericht: Salzgitter Zeitung