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06 & 07 Juli 2019
11. Dezember 2015

Tagblatt des Gebhard v. Hagen zum Spectaculum gebhardi hagensis

Vom Getreuen des Gebhard von Hagen, dem Schultheiss. Zum Gruße Freunde der Burg Gebhardshagen und Liebhaber des Mittelalters.


 Aus dem Tagblatt des Gebhard v. Hagen, Anno 1215 am 11. Tag des 12. Monats

Die kalte Jahreszeit hat sich nun auch auf unserer Burg eingefunden.

Es ist sehr still … die Frauen sitzen in ihren Kammern und ersehnen das Frühjahr herbei.

An manchen Tagen verweilt das Weibsvolk da, um bei musischen Klängen zu frohlocken.

Bei knisterndem Feuer sitzen sie und erfreuen sich zumeist am Handwerk des Stickwerkes.

Ich, Gebhard von Hagen ritt die Tage immer wieder mit meinen Gefolgsleuten in unsere Wälder, um Jagd zu machen. Ein stolzer Hirsch und auch fette Schweine waren zum Glück unsere Beute, dass wir unsere Bediensteten und auch die Damen auf Burg Gebhardshagen zufriedenstellen konnten.

Zur Zeit ist es sehr ruhig mit angreifendem Gesindel, selbst Söldnerpack hält bei solch Witterung Abstand von uns, welches uns, Jahr um Jahr das Leben, auch gerade der Bauern um unserer Burg herum, nicht immer leicht macht.

Wir besetzen mit gerade mal 20 Leuten die Mauern der Burg, um an den knappen Tagen der Kälte, kein Hunger und Durst leiden zu müssen. Zu Kriesenzeiten bin ich gezwungen bis zu 100 Söldner unter Lohn und Brot zu stellen.

Da ist die Herrschaft mit 4 Personen, die Vasallen mit 3 Personen, 6 Wachen die Tag und Nacht Acht geben und 7 Bedienstete die sich um Vieh, Handwerk, Hufpflege, Melken und vieles weiteres kümmern.

Drei Pferde, eine Kuh, fünf Schweine, drei Ziegen, 15 Hühner, zwei Adler und der Taubenschlag mit 15 Stück Federvieh da sei.

Der Diethelm zu Blankenrode besuchte uns mit seinem Gefolge. Welch treffliche Abwechselung in dieser von Finsternis geprägten winterlichen Zeit.

Trefflichste Schlemmereien wurden von meinen Bediensteten hergerichtet und alle schlemmten und labten sich an Speiß und Trank. Ein Musikus ward auch gefunden und betörte unsere Ohren und Sinne.

Wir sprachen in dem Palas meiner Burg zu tiefgründigen Dingen, welche unter anderem waren, ein Fest abzuhalten welches das gemeine Volk in der warmen Jahreszeit erfreuen möge.

So sei es, sprach ich zu Diethelm und so lasset es uns, Fest zu Gebhardshagen nennen. Das „Spectaculum gebhardi hagensis“ ward geboren.


Ein weiteres schönes, buntes und lebendiges Mittelaltertreiben erwartet euch am

25 & 26 Juni 2016

Viele positive Stimmen und Reaktionen gab es nach den Veranstaltungen und das freut gerade die Organisation des Festes sehr … vielen vielen lieben Dank!