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06 & 07 Juli 2019
17. Juni 2016

Die Edlen zu Hagen laden zum mittelalterlichen Treiben ein

Sie ist eine der ältesten Wasserburgen Norddeutschlands. Ein perfektes Gemäuer,

in Teilen aus dem 12. Jahrhundert, um mittelalterliches Treiben nachzustellen. Dachten sich vor zwei Jahren auch die Mitglieder des Fördervereins Wasserburg Gebhardshagen und veranstalteten den ersten Mittelaltermarkt „Spectaculum gebhardi hagensis“.

Am Samstag und Sonntag, 25. und 26. Juni bietet das Gelände rund um die Wasserburg die Kulisse für die inzwischen dritte Auflage des Spektakels, zu dem mehrere hundert Akteure erwartet werden, die den Besuchern das Leben zwischen dem 5. und 15. Jahrhundert näherbringen.

Die Edlen zu Hagen, so Michael Schmidt, der das mittelalterliche Treiben gemeinsam mit dem Förderverein organisiert, laden zu diesem Frohsinn ein. Eine Veranstaltung, die nach nur kurzer Zeit ein feststehender Termin in der Mittelalterszene der Region ist.

Schmidt kündigt in der Sprache der damaligen Zeit ein buntes Programm an. Zu sehen bekommen die Besucher Federvieh der Lüfte, Falknerei, Schweinsgetier, Schmiede, Salzsiederei, Musikusse aus alten Tagen, Possenspieler, Hexen, tanzendes Weibsvolk, Belustigung am hölzernen Riesenrad und Ritterkämpfe.

Die Darsteller zeigen den Gästen, wie es im Mittelalter ausgesehen hat und welchen Beschäftigungen die Menschen damals nachgingen. Auch Liebhaber handgefertigter Dinge kommen auf ihre Kosten. Interessant: Besucher können nicht nur das fertige Produkt erwerben, an einigen Ständen darf der Herstellungsprozess hautnah mitverfolgt werden.

Am Samstag, 25. Juni, bietet Jessica Baran-Surel zum Sonnenuntergang mit ihrem Quintett Musik des Mittelalters - laut Veranstalter ein einmaliges Klangerlebnis. Gregorianische Gesänge gibt es am Sonntag um 11.30 Uhr beim Gottesdienst der Pfarrei Gebhardshagen, aber auch Bekundungen zu Hildegard von Bingen, die als revolutionäre Frau ihrer Zeit viele neue Impulse setzte.

Eintritt - an der Wasserburg Wegezoll genannt - wird nach Stockmaß des Besuchers als Spende für den Förderverein gewünscht.

 

Bericht: Salzgitter Zeitung